Schulinterne Kooperation und Kommunikation

a) Konferenzen und Teamsitzungen
• die Lehrerkonferenzen, die am Anfang einen Halbjahres gemeinsam mit dem Kollegium für das Halbjahr festgelegt werden
• die Klassenkonferenzen, die nach Bedarf einberufen werden
• die Fachkonferenzen: jedes Fach tagt mindestens zweimal im Schuljahr
• zwei pädagogische Ganztage, deren Themen gemeinsam festgelegt werden
• die Betreuungs- und Beratungsgespräche mit den LAA, die nach Bedarf abgesprochen werden
• weitere Klassenpflegschaftssitzungen (mindestens eine pro Jahr)
• weitere Schulpflegschaftssitzungen
• weitere Schulkonferenzen, die nach Bedarf einberufen werden
• Absprachen zwischen den Parallellehrern in regelmäßigen Abständen
• Beratungsgespräche zwischen Kollegen und Kolleginnen nach Bedarf
• Wöchentliche Treffen:
- Multiprofessionelles Team
- Steuergruppe
- Lehrerrat
- Schulleitung und OGS-Koordinatorin
- Schulleitung und IT-Beauftrage
- Schulleitung und Sonderpädagogen, Sozialpädagogen
- Jahrgangsstufenteams

 

Externe Kooperationen

Örtlichen Kindertagesstätten
Der Austausch mit den örtlichen Kindertagesstätten ist uns ein besonderes Anliegen. In gemeinsamen Konferenzen findet ein regelmäßiger Austausch statt mit dem Ziel, die Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule optimal zu begleiten. Diese gemeinsamen Gespräche über Eingangsvoraussetzungen für die Schule beeinflussen die Arbeit mit den Kindern im letzten Kindergartenjahr und erleichtern den Kindern den künftigen Schuleintritt.
Im Halbjahr vor der Einschulung suchen zudem die zukünftigen Klassenlehrer/innen die Kindertagesstätten aus, tauschen sich mit den Erzieherinnen aus, lernen das Kind in diesem Umfeld noch genauer kennen. Eine Hospitation der Kindergartenkinder im Unterricht wird schon seit mehreren Jahren praktiziert. Begleitet werden die Kinder dabei von den Erzieherinnen der Kitas.
Desweitern findet noch vor den Sommerferien ein „Probeunterricht“ für die kommenden Erstklässler mit ihren zukünftigen Klassenkameraden und der KlassenlehrerIn an 2-3 Nachmittagen statt.

Pfarrgemeinden
Der gelingenden und gelebten Ökumene unserer beiden Handorfer Kirchengemeinden fühlen wir uns sehr verbunden. Unser gemeinsames Miteinander ist geprägt von christlichen Wertevorstellungen und unserem christlichen Menschenbild. In diesem Sinne pflegen wir einen guten und herzlichen Kontakt zu den Pfarrern und Mitarbeitern der Gemeinde St. Petronilla und der Zionskirche.
In regelmäßigen Abständen besuchen wir jahrgangsweise Gottesdienste in beiden Kirchen. Diese Gottesdienste werden thematisch auf den Religionsunterricht abgestimmt. Wir haben festgestellt, dass die Gottesdienstbesuche mit jeweils kleinen Schülergruppen den Kindern einen wichtigen Zugang zur christlichen Gemeinschaft bieten. Die Termine für die verschiedenen Gottesdienste werden immer zum Beginn eines jeden Halbjahres mit den Pfarrern festgelegt und den Eltern mitgeteilt. Neben den konfessionell getrennten Gottesdiensten feiern wir im Laufe des Schuljahres vier ökumenische Gottesdienste, die gemeinsam mit den Pfarrern vorbereitet werden. Hierzu laden wir auch alle interessierten Eltern recht herzlich ein.
In Absprache mit den beiden Pfarrern der Pfarrgemeinden St. Petronilla und der Zions Gemeinde finden regelmäßig im zweiten und vierten Jahrgang Projekttage statt. Es werden hierfür Gemeinderäume als außerschulische Lernorte genutzt. Die Kinder arbeiten anhand von gemeinsamen Gesprächen, Spielen und gestalterischen Aufgaben intensiv an einem bestimmten Thema. Religiöse Inhalte werden so in der Gemeinschaft eindrucksvoll erlebbar.

Bücherei St. Petronilla
Ausgestattet mit leuchtend grünen Rucksäcken besuchen unsere Kinder etwa alle sechs Wochen die Pfarrbücherrei St. Petronilla. Dort werden sie von den freiwilligen Mitarbeiterinnen herzlich empfangen und kompetent beraten. Die Kinder lernen ein reichhaltiges Leseangebot vor Ort kennen und dürfen sich für die Lesezeit in der Schule mit interessanter und spannender Lektüre versorgen. Im gegenseitigen Austausch kommt es dabei auch immer wieder zu interessanten Buchentdeckungen bei den Kindern. Die Lesezeit wird von allen intensiv und gerne genutzt.

Feuerwehr
Die Feuerwehr haben wir schon lange als verlässlichen und sehr engagierten Kooperationspartner an unserer Seite. Die Kinder besuchen diese mit großer Begeisterung in den unterschiedlichsten Jahrgängen mit verschiedener Thematik. Anschaulich und lebensnah wird den Kindern hier vor Ort das Tätigkeitsfeld der Feuerwehr nahegebracht. Besonders interessiert zeigen sich unsere Kinder auch, wenn sie die großen Feuerwehrfahrzeuge besichtigen dürfen, oder mit dem Wasserschlauch mal so richtig loslegen dürfen. Das richtige Verhalten im Notfall lernen sie dabei wie von selbst.

Örtlichen Polizei
Seit Jahren ist der Polizist unseren Handorfern Kindern vertraut. Zusammen mit dem Polizisten lernen unsere Schulanfänger von Beginn an, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten und Gefahren zu erkennen. Die Schule nutzt die Angebote der Polizei auch beim Radfahrtraining. So gibt es regelmäßig eine Übungseinheit für die Dritt- und Viertklässler zusammen mit ihren Eltern.

Kooperationen mit der Universität Münster
Die Lehrerausbildung entwickelt sich fortlaufend. Darum sehen wir es als Bereicherung, wenn Lehramtsstudierende verschiedene Praktika an unserer Schule absolvieren. Auch die Arbeit mit angehenden Lehrerinnen und Lehrern in der zweiten Ausbildungsphase liefert uns hilfreiche Impulse, unseren Unterricht zu modifizieren. Schließlich unterstützt die gemeinsame Arbeit im Unterricht uns bei dem Anliegen, den Unterricht zu differenzieren.
Zudem kooperieren wir mit einem Seminar des Bereiches Potentialanalyse und Begabtenforschung seit 2015. Lehramtsstudenten begleiten uns im Vormittagsbereich und führen im OGS- Bereich eigene Projekte und Aktionen mit den Kindern durch.

Stadtteilkonferenz
Die Stadtteilkonferenz tagt regelmäßig etwa 2mal pro Kalenderjahr unter der Leitung des Jugendamtes. Die verschiedenen Einrichtungen und Organisationen haben hier die Möglichkeit auf einen der Lichtbrücke Handorf

MINTeinander
Bei MINTeinander handelt es sich in unserem Fall um eine Kooperation mit dem Gymnasium St. Mauritz. Die gemeinsame Arbeit zielt darauf ab, die Motivation und Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in den „MINT-Fächern“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) systematisch und aufeinander aufbauend zu entwickeln. Am Gymnasium St. Mauritz führten z.B. interessierte 4. Klässler unserer Schule handlungsorientierte Aufgaben in den oben genannten Fächern durch.

Musikschule
Ab mittags sind in einigen Klassenräumen und in der Aula Schlagzeugrythmen, Klavierklänge und Geigenlaute zu hören. Dies resultiert aus unserer engen Zusammenarbeit mit der Musikschule. Der Bezirk Ost, welcher von Miriam Köpke geleitet wird, verfügt über drei Standorte: die Matthias-Claudius-Schule über das Gymnasium St. Mauritz in Handorf und die Astrid-Lindgren-Schule in Gelmer. Bei Interesse können Sie Frau Köpke im Musikschulzimmer in der Matthias-Claudius-Schule in ihrer regelmäßigen Sprechstunde aufsuchen.

Sportverein
Viele unserer Schülerinnen und Schüler sind begeisterte Sportler. Somit liegt es nahe, dass sie die Angebote des TSV nutzen. Vor allem das Fußball- und das Schwimmangebot werden vielfach genutzt.
Um den Kindern auch andere Sportarten näher zu bringen, stellt der TSV aber auch während des Unterrichts Sporteinheiten vor, z.B. Volleyball.

Vinzenz-Werk
Im Nachmittagsbereich der OGS nehmen immer 6 Kinder am heiltherapeutischen Reiten des Vinzenzwerks teil. Dazu gibt es jährliche Treffen, auf denen Vor- und Nachbereitungsgespräche geführt werden.

Lichtbrücke Handorf
Jedes Jahr machen die Kinder einen Sponsorenlauf zu Gunsten der Lichtbrücke in Handorf. Vor dem Sponsorenlauf kommt Frau Dreher für die Lichtbrücke in jede Klasse, um die Kinder mit einem Lichtbilder- oder Videovortrag über die Projekte der Lichtbrücke zu informieren und ihnen zu erklären, wofür sie laufen. Ein Großteil des Erlöses aus dem Sponsorenlauf wird feierlich übergeben und kommt verschiedenen Projekten in Bangladesch zu Gute. Die Lichtbrücke veranstaltet zudem in jedem Jahr im November einen Basar in der Schule, für den die Schüler und Schülerinnen der vierten Klassen Lose verkaufen.

Emshof
Einige Klassen nehmen im Laufe der 4 Jahre an unterschiedlichsten Projekten des
Emshofes teil. Ernten wie ein Bauer auf dem Feld, einmal ein Schafzüchter und –scherer sein, oder alles rund um die Kartoffel erfahren. Das Angebot ist vielseitig und wird entsprechend der Themen im Sachunterricht genutzt.